Kirchweih 2008 und 850 Jahr Feier
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Hagenbüchach, liebe Gäste aus Nah und Fern.
Das Kirchweihfest zählt zu den besonderen Festlichkeiten im Gemeindeleben. Hierzu darf ich sie im Namen des Gemeinderates recht herzlich einladen.
An den Festtagen wird vom „Kirchweih-Scheiern-Team“ und von den beiden Gastwirten der „Gaststätte Krone“ und der Sportgaststätte „Fazzo’s“ wieder ein ansprechendes Programm geboten. Für schmackhafte fränkische Küche, Grillspezialitäten, gute „Hofmann’s Tropfen“ aus Pahres und alkoholfreie Getränke ist bestens gesorgt.
Natürlich darf am Sonntag auch der Festgottesdienst nicht fehlen, der ja an die eigentliche Weihe der Kilianskirche am 25. Juli 1499, das ist der Jakobustag, erinnert.
Die Ortsburschen sorgen wieder für die Kirchweihgaudi, die an diesen Tagen zur kurzweiligen Unterhaltung beitragen wird und die Musikanten für zünftige Stimmung.
Bei all dem Kirchweihtreiben bieten sich sicher viele Gelegenheiten zum Wiedersehen und zur Kommunikation. Die Schausteller freuen sich ebenfalls auf regen Zuspruch.

Jetzt schon möchte ich auf das darauf folgende Wochenende hinweisen. Für das Rathaus wurde das ehemalige Schulgebäude umgebaut. Am „Tag der offenen Tür“ im Rathaus Hagenbüchach statt.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen vergnügte und unbeschwerte Stunden und eine gute Erinnerung an die Hagenbüchacher Kirchweih 2008 und die 850-Jahr-Feier.
Ihr David Schneider
Erster Bürgermeister
Sitzung des Gemeinderates Hagenbüchach am Freitag, 4. Juli 2008
Hagenbüchach. Wesentliches Thema der letzten Gemeinderatssitzung war die Beratung des Gemeindehaushalts für das laufende Jahr 2008. „Die Eckdaten der Einnahmen und Ausgaben des gemeindlichen Haushalts sind vorgegeben“, erläuterte Bürgermeister David Schneider. Er nannte beispielhaft die Dienstbezüge für Ehrenbeamte, Bauhofmitarbeiter, Wertstoffsammelstelle und Kindergarten. Auch die Umlagen für die Grundschule in Höhe von 49.000 €, die Hauptschule von 69.000 € und die Verwaltungsgemeinschaft von 100.000 € stünden fest.
Weitere feste Daten seien der Wasserbezug mit 70.000 €, die Klärschlammentsorgung mit 20.000 €, die Gewerbesteuerumlage mit 15.000 €, die Solidarumlage mit 10.000 € und der große Posten Kreisumlage mit 300.200 €. Fest stehen zudem Einnahmen aus dem Straßenunterhaltszuschuss vom Land mit 14.400 €, aus den Wasser- und Abwassergebühren von insgesamt 189.000 € sowie der Konzessionsabgabe von der N-ERGIE mit 27.800 €.
Auch die Steuereinnahmen seien berechenbar. Bei den Grundsteuern veranschlagt die Gemeine rund 68.000 €, und der Gewerbesteuer 60.000 €. „Erfreulich sind der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in Höhe von 471.000 € und die Schlüsselzuweisung vom Land von 255.200 €“, so Bürgermeister Schneider. „Diese Einnahmen sind das, wovon wir leben“, war die allgemeine Feststellung im Gemeinderat. „Da bleibt uns nur, sparsam zu Wirtschaften, um so Möglichkeiten für Investitionen zu schaffen“.
Die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt umfassen 1.378.520 €, im Vermögenshaushalt 1.470.060 €. Der Vermögenshaushalt ist dabei geprägt von Kosten für die Fertigstellung des Rathauses, die Errichtung eines Jugendtreffs, Verbesserungen beim Kindergarten und für das 25-jährige Bestehen im Jahr 2009, die Fertigstellung der Ortsstraße Oberfembach und des Baugebietes Haselnussgärten.
Unverändert bleiben die Hebesätze bei der Grundsteuer für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (A) von 400 v.H., für bebaute Grundstücke (B) von 300 v.H. und für die Gewerbesteuer mit ebenfalls 300 v.H.
Weiteres Themen der Juli-Sitzung, die traditionell zur Kirchweih in Bräuersdorf stattfand, war eine Bauvoranfrage auf Erweiterung eines Vordaches mit Photovoltaikbestückung. Auch die Bürgerwindräder beschäftigten den Gemeinderat erneut. Allerdings war hierzu keine Beschlussfassung notwendig, weil der Flächennutzungsplan jetzt in das übliche und vorgeschriebene Verfahren geht. Die Auslegung hierfür wird rechtzeitig bekannt gemacht.
Aktuelles aus dem Gemeinderat
Die Standorte für die beantragten Windkraftanlagen waren Themenschwerpunkt der Juni-Sitzung im Hagenbüchacher Gemeinderat.
Die endgültige Festlegung der Standorte obliegt der Planungshoheit der Gemeinde und diese kann die Standorte konkretisieren. Das war das Ergebnis eines zuvor anberaumten „runden Tisches“ mit den zuständigen Stellen der Regierung von Mittelfranken, dem Regionalen Planungsverband, des Landratsamtes Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim, den Bürgermeistern und dem Planer.
Nach Angaben von Ersten Bürgermeister David Schneider waren noch Immissionswerte zu prüfen. Nach Berechnungen des Landratsamtes liegen diese aber im zulässigen Bereich und sind somit kein Hinderungsgrund.
Fest stehe außerdem, dass im Umfeld des Gemeindegebietes mindestens sieben weitere Windräder stehen werden.
Die Meinungsbildung hat sich der Gemeinderat nicht leicht gemacht und alle wichtigen Gesichtspunkte erschöpfend diskutiert. Tenor war, dass an einer Energiegewinnung durch Windkraftanlagen wohl künftig kein Weg vorbei führen werde; in jedem Fall müssten aber die Belange der Bürgerinnen und Bürger geschützt werden. Und wenn schon Windkraftanlagen, dann sollten diese auch „Bürgerwindräder“ sein.
Kurzmeldungen
Der Gemeinderat nahm von den über- und außerplanmäßigen Ausgaben aus dem Jahr 2007 und der Vorlage der Jahresrechnung 2007 Kenntnis und übergab diese dem Rechnungsprüfungsausschuss.
Im Zusammenhang mit dem Aufstellen eines Containers als Jugendtreff wurden Grabarbeiten durchgeführt, die das Verlegen von Stromleitungen für die Erweiterung der Ortsbeleuchtung ermöglichen.
Bürgermeister David Schneider berichtet, dass derzeit für die Verbesserung von Waldwegen noch ein 60-prozentiger Zuschuss in Aussicht steht und die Gemeinde von dieser Möglichkeit Gebrauch machen sollte.
Dem Gemeinderat wurde außerdem vom ersten Ortstermin des Bauausschusses mit Besichtigungen in Oberfembach und Bräuersdorf berichtet. Weitere Termine für Hagenbüchach, Erlachsmühle und Trübenbronn sind vorgesehen. Insgesamt gilt es, eine Prioritätenliste abzuarbeiten.
Ortsdurchfahrt Oberfembach
Ortsdurchfahrt für Oberfembach fertig gestellt!
Die Ortsstraße in Oberfembach ist nun nach 1-jähriger Bauzeit wieder normal befahrbar.
Die Witterungsverhältnisse haben die Fertigstellung der letzten Teerschicht immer wieder hinausgezögert.
Eine Straße durch einen gewachsenen Ort wie Oberfembach mit neuen Vorgaben (Gehsteig und neue Straßenführung mit Verkehrsinsel) zu bauen ist nicht einfach. Die Planer der Firma Härtfelder mussten die Ansprüche des Straßenbauamtes und die Wünsche der Bürger unter einen Hut bringen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Nachdem die Gespräche mit der Flurbereinigung wegen Differenzen der Gestaltung der Verkehrsinsel in der Ortsmitte mit den Ortsvorständen trotz vieler ersuche zu keinem Ergebnis führte, musste nach anderen Möglichkeiten gesucht werden.
Mit einer Förderung nach dem Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz, konnte der dringe notwendige Ausbau begonnen werden. Der Gemeinderat Hagenbüchach hatte sich einstimmig für diese Möglichkeit entschieden.
Während die Flurbereinigung ihren Schwerpunkt auf die Ortsgestaltung legte, liegt es bei der Förderung nach GVGG bei der Verkehrssicherheit (deshalb auch der Gehweg).
Die Gesamtkosten von 395.000 €uro gliedern sich auf in die Kosten des Straßenbaus von 280.000 €uro, Erneuerung der Straßenentwässerung 70.000 €uro und Gehsteig 45.000 €uro.
Die Umlage auf die Bürger aus Oberfembach fällt laut Gemeindesatzung unterschiedlich aus. So sind für die Straße 30 %, für den Kanal 40 %, für die Bordsteine 50 % und für den Gehsteig 60 von den Hauseigentümern zu zahlen.
Einen Zuschuss von 120.000 €uro hat die Gemeinde bereits erhalten, es werden insgesamt 150.000 €uro erwartet.
Aktuelles aus dem Gemeinderat

Familienfreundlich zeigte sich der Gemeinderat bei seiner letzten Zusammenkunft. Auf Antrag des Evangelischen Gemeindediakonievereins wurde der „Gewichtungsfaktor 2,0“ für Kinder unter drei Jahren für das gesamte Kindergartenjahr anerkannt, die innerhalb dessen das dritte Lebensjahr vollenden. Bürgermeister Werner Friedrich: „Das bringt Planungssicherheit für den Träger des örtlichen Kindergartens, führt zu einer konstanten Personalausstattung und wird den Bedürfnissen der Eltern gerecht“.
Familienfreundlich auch der zweite Beschluss: Wenn die Polizei keine Einwände hat, soll im gesamten Baugebiet Eichenweg und Flurstraße künftig die Geschwindigkeit auf höchstens 30 festgelegt werden. Wegen des dortigen Kinderspielplatzes und unübersichtlichen Zonen in den angrenzenden Straßen soll zu schnellem Fahren vorgebeugt werden.
Feuerwehrfreundlich dann die dritte Festlegung: Der Gemeinderat stimmte der Kostenübernahme für die Führerscheinausbildung von Feuerwehrmitgliedern zu, die aufgrund neuer gesetzlicher Anforderungen für das Führen von Fahrzeugen mit Anhängern bzw. mit mehr als 7,5 Tonnen notwendig werden. Details werden mit den Feuerwehren noch abgestimmt. Um eventuellem Missbrauch vorzubeugen, sollen bei vorzeitigem Ausscheiden aus der Feuerwehr die Betreffenden aber zu einer teilweisen Kostenübernahme verpflichten werden.
Abermals war der Bebauungsplan „Wiesenstraße“ Thema im Gemeinderat. Diesmal wurden die Anregungen der Träger öffentlicher Belange und aus der Bürgerschaft behandelt. Nach ausführlicher Diskussion billigte der Rat den Entwurf zur zweiten Änderung, so dass das weitere Verfahren in Gang gesetzt werden kann.
Bei dem vor Jahren ursprünglich für einen neuen Bauhof mit Feuerwehrgerätehaus angedachten Areal ging es um die Berücksichtigung nachbarschaftlicher Interessen und Belange des Natur- und Landschaftsschutzes, welchen zum Beispiel mit der Anlage eines Grünstreifens Rechnung getragen wird.
Die Anhaltspunkte für das eventuelle Bestehen von Altlasten durch illegal abgelagerten Bauschutt im gesamten Geltungsbereich würden seitens der Gemeinde sehr ernst genommen. Einige Gemeinderäte zeigten sich über das Verhalten zuständiger Behörden aber „sehr verwundert“, weil nach anfänglichem „Getöse“ und sich anschließendem jahrelangen Nichtstun jetzt nach einem Besitzwechsel plötzlich wieder der Zeigefinger erhoben werde.
Im weiteren Verlauf des Bauleitplanverfahrens soll geklärt werden, welche Nutzung für die Flächen mit Bodenbelastungsverdacht möglich ist. Da die Gemeinde nie Eigentümer des betreffenden Grundstücks war, ist sie auch nicht gewillt, irgendwelche Kosten für Untersuchungen zur „Gefährdungsabschätzung“ zu tragen.
Bürgermeister Werner Friedrich erläuterte nochmals die Fakten im Zusammenhang mit dem Rückbau der Regenrückhaltung für das Baugebiet Beethovenstraße. Demnach trage weder die Gemeinde noch das von ihr beauftragte Ingenieurbüro Verantwortung für die dadurch entstandenen zusätzlichen Kosten, da alle beteiligten Behörden ursprünglich keinerlei Einwände erhoben hatten. Erst bei einer Begehung sei das 100-jährige Hochwasser ins Spiel gebracht worden, welches zu einem möglichen Rückstau führen könnte. Ohne rechtliche Verpflichtung hat das Ingenieurbüro die Kosten von sich aus getragen, so dass die Gemeinde zumindest finanziell „aus dem Schneider“ ist.
Insgesamt schreite die Erschließung des Baugebietes Beethovenstraße planmäßig voran, so das Gemeindeoberhaupt. Kanal- und Wasserleitungsarbeiten seien abgeschlossen, Strom und Telefonleitungen bereits verlegt und der Straßenbau in vollem Gange. Im Herbst soll mit der offensiven Vermarktung begonnen werden, die federführend über die Gemeinde laufen soll.
Bürgermeister Friedrich zeigte sich zuversichtlich: „Wir haben mit den ehemaligen Eigentümern fair verhandelt, ebenso fair kalkuliert und bieten jetzt faire Preise in einer guten Lage, insgesamt also beste Voraussetzungen für eine zielgerichtete Entwicklung.“ Bei der Festsetzung von Straßennamen bleibt die Gemeinde in der Tradition bekannter Komponisten, nachdem das Baugebiet an die Mozartstraße anschließt: „Orffstraße“ soll nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates die Trasse neben der Beethovenstraße genannt werden.
850-Jahrfeier der Gemeinde Hagenbüchach
Am Samstag, 26. Juli 2008 begeht die Gemeinde Hagenbüchach ihre 850-Jahrfeier.
Zusammen mit den örtlichen Vereinen findet in der „Kirchweihscheune“ eine Jubiläumsveranstaltung statt.
Beiträge zu dieser Feier können gerne bei der Gemeinde angemeldet werden.

