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Aktuelles2020-01-13T19:10:26+01:00

Hier finden Sie Aktuelles & Neuigkeiten aus den Gemeinden.

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412.2008

Sitzung des Gemeinderates Hagenbüchach am 3. Dezember 2008

4. Dezember 2008|Kategorien: Allgemein|

Bürgermeister David Schneider berichtet über die Verkehrsschau die auf Drängen einiger Bürger zur Verbesserung der Verkehrssituation im Ort gefordert wurde. Vertreter aus dem Landratsamt, dem Straßenbauamt und der Polizei trafen sich am 18. November 2008 zu einer Begutachtung vor Ort.
So wird ein Spiegel an der Einmündung der Wiesenstraße in die Emskirchnerstraße gefordert. Diese Maßnahme wurde von der Kommission jedoch nicht für nötig befunden. Auch wird immer wieder von den Bürgern angeregt, dass das Ortsschild von Bräuersdorf her kommend ein Stück weiter an den Ortsrand gesetzt wird. Auch dieser Wunsch fand keine Gehör. Sehr kritisch wird das Parken in der Hauptstraße betrachtet. Wenn hier ein Traktor mit Hänger an den parkenden Fahrzeugen vorbei fahren muss, kann es mit dem Gegenverkehr zu bedrohlichen Situationen kommen. Aber auch hier konnte keine Verbesserung herbeigeführt werden, denn, so nach Aussage der Fachleute sind die parkenden Fahrzeuge eine „natürliche Verkehrsberuhigung“.

Die schon lange geplante und von besorgten Müttern immer wieder geforderte Beleuchtung der Schulbushaltestellen in Bräuersdorf und in Hagenbüchach werden noch vor Weihnachten installiert berichtet der Bürgermeister. In Bräuersdorf wird eine Lampe aufgestellt, in Hagenbüchach werden es zwei Lampen sein. Der Gemeinderat beschloss, dass die Kosten für die Straßenlampe in Bräuersdorf nicht auf die Anlieger umgelegt werden, da es bei dieser Maßnahme in erster Linie um die Sicherheit der Schulkinder geht und somit nicht als Erschließungsvorteil für die Anlieger dient.
Die Sicherheit unserer Kinder steht an erster Stelle sagt Bürgermeister David Schneider.

Die Erneuerung der Kläranlage in Oberfembach steht auf der Liste der Investitionen für das Jahr 2009 ganz oben an erster Stelle. Im nächsten Jahr müssen wir diese Maßnahme unbedingt durchführen, so Schneider. Weitere vorgesehene Maßnahmen sind der Entlastungskanal in der Hochstraße, eine evtl. Beteiligung an den Windrädern wird von Michael Dibowski vorgeschlagen, die Begrünung des Lärmwalles am Baugebiet Haselnüßgärten, die nach und nach Umstellung der Straßenleuchten auf gelbes Licht sowie die weitere Pflege der Feldwege.
Die Renovierung der Schulturnhalle der Grundschule in Emskirchen, die erst im Jahr 2010 durchgeführt werden soll, wird jedoch schon im Jahr 2009 die Investitionen der Gemeinde beeinflussen. Hier werden wir Vorsorge treffen – der Spielraum der Gemeinde wird hierdurch eingeschränkt.

Aufgrund ständiger Nachfragen durch die Bürger wurde das Thema „DSL“ nochmals vom Gemeinderat beraten. Sachstand ist nun, dass die gesamte Installation durchgeführt ist, die Freischaltung durch die Telekom wird in den nächsten Tagen erfolgen. Auf Nachfragen der Bürger bei verschiedenen Anbietern, entsteht das Bild, dass derzeit nur die T-Com ihre eigenen Kunden ins DSL-Netz lässt. Es scheint, dass die Leitungen von der T-Com derzeit noch nicht für andere Anbieter frei gegeben werden.
David Schneider betont, dass sich die Gemeinde Hagenbüchach sehr glücklich schätzen muss, dass wir DSL überhaupt zu diesem Preis bekommen haben. Hätten wir das Neubaugebiet „Haselnüßgärten“ nicht geschaffen, so wäre DSL in nächster Zeit in Hagenbüchach überhaupt nicht möglich gewesen. Ein weiterer Glücksfall war, dass von Emskirchen her ein Leerrohr bereits verlegt war. So war es möglich von Langenzenn her über Emskirchen durch dieses Leerrohr ein geeignetes Glasfaserkabel zu verlegen. Der Zeitraum der Freischaltung hat sich deshalb mehrmals verschoben, weil nun auch gleich, nach Aussage der T-Com, die neueste Technik für Hagenbüchach verwendet wurde. Im Ort wird nun eine Verfügbarkeit bis zu 16Mbit/s vorhanden sein.

Einstimmig wurde die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagen MTW 14/1 für die FFW-Hagenbüchach beschlossen. Das bisherige FFW-Fahrzeug, dass die Feuerwehr selber finanziert hatte, überlässt die Feuerwehr Hagenbüchach dem Bauhof kostenlos als Service-Fahrzeug.

Schneider weißt auf die Einladung zu Informationsveranstaltung für die Bürgerwindräder am Donnerstag, 18. 12. um 20:00 Uhr im Gasthaus Hagen in Bräuersdorf hin.

Zum Besuch des Adventsmarkts am kommenden Sonntag lädt der Bürgermeister sehr herzlich ein. Kindergarten und Vereine bieten Köstliches uns Schönes.
Von einem ersten Zusammentreffen zur Gründung einer Kommunalen Allianz südöstlicher Landkreis berichtet Bürgermeister Schneider. Gemeinden können sich zusammenschließen um so mehr Gehör und Resonanz zu finden.

2309.2008

Aktuelles aus dem Gemeinderat

23. September 2008|Kategorien: Feuerwehr, Gemeinderat, Wilhelmsdorf|

„Die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Wehren erfordert unverzügliche Maßnahmen“, so Bürgermeister Werner Friedrich bei der letzten Gemeinderatssitzung. Und so beschlossen die Gemeinderäte einstimmig, bei der leidigen Führerscheinfrage für Feuerwehrleute in Vorleistung zu treten und mit der Übernahme der Kosten für den Erwerb der Fahrerlaubnis für LKWs in die Bresche zu springen.

Hintergrund ist, dass nach neuen europaweit gültigen Regelungen viele vor allem jüngere Feuerwehrkräfte mit dem „normalen“ Führerschein die schweren Fahrzeuge nicht mehr fahren dürfen. „Nicht zumutbar“ sei es in diesem Zusammenhang, „jungen einsatzbereiten Menschen, die im Ehrenamt für andere tätig sind, auch noch die Kosten tragen zu lassen“.

Zwei als zuverlässig bekannte junge Feuerwehrmänner sind bereits in Ausbildung. Die Führerscheinkosten werden unter der Voraussetzung übernommen, dass mindestens zehn Jahre ununterbrochen Dienst bei der Feuerwehr geleistet wird; andernfalls müssen die Kosten zeitanteilig zurückerstattet werden.

Als „erfreulich niedrig“ bezeichnete Bürgermeister Werner Friedrich die Uranbelastung des Trinkwassers in Wilhelmsdorf. Mit 1,6 Mikrogramm pro Liter sei der Wert im untersten Bereich der im Verteilungsgebiet der FWF gemessenen Belastungen angesiedelt und weit entfernt vom allgemeinen Leitwert von 10 Mikrogramm. Der Gemeinde komme zugute, dass das Trinkwasser aus dem Quellgebiet des Lechs stamme, welches naturgemäß wenig belastet sei.

Der seitens der staatlichen Rechnungsprüfung immer wieder bemängelten Unterdeckung bei den Kosten für die Abwasserbeseitigung soll nach Beschluss des Gemeinderates jetzt Rechnung getragen werden. Eine Grundgebühr, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, wollen die Räte allerdings nicht einführen. Die Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch sei gerechter und so sollen Mehreinnahmen von etwa 20.000 Euro über den Kubikmeterpreis erzielt werden.

Nach vorläufigen Schätzungen wird dieser wohl von derzeit 1,95 auf etwa 2,25 Euro angehoben werden müssen. Gemeinderäte nannten dies eine „maßvolle Preisanpassung, wenn man berücksichtigt, dass über viele Jahre hinweg die Abwasserentsorgung ein Draufzahlgeschäft für die Gemeinde war“.

Den zunehmenden Verunreinigungen durch Hunde will die Gemeinde Wilhelmsdorf jetzt durch die Überarbeitung der Verordnung entgegentreten. Die Verwaltung wurde beauftragt, entsprechende Vorbereitungen zu treffen, ohne die Hundebesitzer über Gebühr zu belasten. „Die Mehrheit der Hundeliebhaber verhält sich korrekt, aber der Minderheit muss deutlich gemacht werden, dass ihr Fehlverhalten künftig geahndet wird“, so Bürgermeister Werner Friedrich. In Zukunft werden also wohl diejenigen mit Geldstrafen rechnen müssen, die die Hinterlassenschaften ihrer „Zamperl“ nicht ordnungsgemäß entsorgen.

Als „zu fachchinesisch und kompliziert“ wurde von Gemeinderäten der Fragebogen des Landratsamtes bezeichnet, mit welchem derzeit der Bedarf für schnelle Datenleitungen ermittelt wird. „Wir brauchen jetzt schnell die schnellen Leitungen“, so der Tenor im Rat, und es wisse doch inzwischen jeder, dass dies flächendeckend notwendig sei. Die Gemeinde ist zwar an das DSL-Netz angeschlossen, aber mit jedem neuen Anschluss und mit zunehmender Entfernung vom Knotenpunkt werde die Übertragungsgeschwindigkeit langsamer.

In Wilhelmsdorf wird aktuell die Integration in ein laufendes Projekt der Telekom geprüft, mit welchem noch bis Ende dieses Jahres ein Glasfaserkabel von Emskirchen nach Oberreichenbach verlegt werden soll. Nach Aussage des Bürgermeisters führe die Trasse am Gewerbegebiet vorbei, so dass die anteiligen Kosten der Gemeinde „überschaubar“ wären.

Der Bürgermeister berichtete auch über Fortschritte im Baugebiet Beethovenstraße. Der Straßenausbau stehe kurz vor der Vollendung und inzwischen seien fast alle Leitungen verlegt. Zusätzlich seien im gesamten Baugebiet flächendeckend Bodenuntersuchungen von einem anerkannten Geotechniklabor durchgeführt worden, welche die in Wilhelmsdorf üblichen sehr sicheren und stabilen Bodenwerte ergeben hätten.

„Ausgesprochen positiv“ sei das Ferienprogramm der Gemeinde angenommen worden, an welchem sich nahezu alle ortsansässigen Vereine, Institutionen und auch Betriebe beteiligten. Bürgermeister Friedrich dankte der Jugendbeauftragten Gisela Redlingshöfer und der Verwaltung für den „großartigen Einsatz bei oft schwierigen Koordinierungen“. Insgesamt hätten sich 158 Kinder und Jugendliche an den verschiedenen Aktionen beteiligt, „welche die Ferienwochen zu Hause abwechslungsreich gestalteten“.

1608.2008

Uran-Belastung des von der Fernwasserversorgung Franken (FWF) gelieferten Trinkwassers In einem kürzlich im ARD-Magazin Report München gesendeten Ber

16. August 2008|Kategorien: Leben in Wilhelmsdorf, Umwelt, Wilhelmsdorf|

In einem kürzlich im ARD-Magazin Report München gesendeten Bericht wurde darüber berichtet, dass in einigen Regionen Deutschlands das Leitungswasser stärker als bisher bekannt mit dem Schwermetall Uran belastet wäre.

Hierzu hat die Fernwasserversorgung Franken umgehend reagiert und in einer verbandsweiten Pressemitteilung darüber informiert, dass das von der FWF an die Kunden gelieferte Wasser deutlich unter dem Uran-Leitwert des Umweltbundesamtes von 10 Mikrogramm pro Liter liegt.

Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die genauen Werte der einzelnen Versorgungsbereiche im Internet unter www.fwf-uffenheim.de abrufbar sind. Am einfachsten können Sie im Internet auf folgendem Weg abfragen:

1. Klicken Sie auf der Internetseite der FWF links in der Leiste „Wasser“ an.
2. Geben Sie den Gemeindenamen ein und klicken Sie auf „suchen“.
3. Klicken Sie in der Liste die Ortsteile an.

Die FWF stellt jedoch klar, dass es für Uran in der Trinkwasserverordnung 2001, die seit 2003 gilt, bisher keinen Grenzwert gibt. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Uran einen Leitwert von 15 Mikrogramm pro Liter, das Umweltbundesamt schlägt einen Leitwert von 10 Mikrogramm pro Liter vor.

Gemäß Information der FWF vom 09.07.2008 hat die FWF das an die Städte und Gemeinden abgegebene Wasser zuletzt im Mai 2008 untersuchen lassen.

Demzufolge wurde in dem u.a. für Hagenbüchach und Wilhelmsdorf zuständigen Versorgungsbereich Hüttendorf ein Urangehalt von lediglich 1,6 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser festgestellt.

Der Versorgungsbereich Hüttendorf (in der Nähe von Vach) wird über Quellen im Mündungsgebiet des Lechs gespeist. Von Hüttendorf aus wird das Fernwasser in den Hochbehälter nach Brandhof gepumpt und von dort in die Ortsnetze von Hagenbüchach und Wilhelmsdorf verteilt.

Eigene Erschließungsgebiete unterhält der Zweckverband der FWF in Sulzfeld/Marktsteft, Volkach/Astheim, Uehlfeld I und II, Haslach/Matzmannsdorf und Gollhofen. Insgesamt werden ca. 275.000 Einwohner mit Trinkwasser versorgt. Weitere Einzelheiten können Sie unter der o.g. Internetadresse oder direkt bei der FWF in Uffenheim erhalten.

Gemeinde Hagenbüchach Gemeinde Wilhelmsdorf
David Schneider Werner Friedrich
Erster Bürgermeister Erster Bürgermeister

1707.2008

Ehrung von Bürgermeister Werner Friedrich

17. Juli 2008|Kategorien: Gemeinderat, Wilhelmsdorf|


11. Juli 2008

Eine hohe Auszeichnung für den Ersten Bürgermeister wurde jetzt auch im Gemeinderat gewürdigt. „Die Kommunale Dankurkunde von Innenminister Joachim Herrmann wurde Werner Friedrich nicht nur wegen seines langjährigen Wirkens im Wilhelmsdorfer Gemeinderat zuteil, sondern vor allem wegen seiner überragenden Leistungen als Erster Bürgermeister“, so Zweiter Bürgermeister Peter Müller.

Der gesamte Gemeinderat dankte seinem „Chef“ und Fußballfan mit einem Buchpräsent über die Europameisterschaft und würdigte dessen „umsichtige, zielgerichtete und kollegiale Gemeinde-führung“. Entgegen allen Trends sei Wilhelmsdorf eine Wachstumsgemeinde mit Zukunftsperspektiven. Daran habe Werner Friedrich erheblichen Anteil.

„Als Ehrenamtlicher an sieben Wochentagen für die Bürgerinnen und Bürger Wilhelmsdorfs da zu sein, ist schon ungewöhnlich und eines großen Dankes wert“. Müller wie auch 3. Bürgermeister Roland Blaufelder lobten unter anderem Friedrichs „umsichtiges Vorgehen im Zusammenhang mit der Gründung und Umsetzung der neuen Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach/Wilhelms-dorf“, die sich hervorragend entwickle.

Der Geehrte gestand ein, dass in den letzten Jahren einige Chancen genutzt und gemeinsam mit dem Gemeinderat auch Mutiges entschieden wurde. „Eine Gemeinde kann wie ein Unternehmen nur mit Optimismus und Zuversicht geführt werden“, meinte Werner Friedrich, und dies sei auch die Richtschnur für die nächsten Jahre. Auch wenn wegen der angespannten Haushaltslage zunächst auf manch Wünschenswertes verzichtet werden müsse, blieben noch ausreichend Gestaltungsmöglichkeiten.

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