Aktuelles aus dem Gemeinderat
Das Hochwasser beschäftigte auch den Gemeinderat in Wilhelmsdorf. Erster Bürgermeister Werner Friedrich: „Der vor Jahren heftig diskutierte und auch kritisierte Dammbau hat sich ebenso bewährt, wie die erfolgte Bachsanierung. Dem damaligen Gemeinderat muss man dafür dankbar sein, die Erfordernisse richtig erkannt und entsprechend gehandelt zu haben“.
Durch eigene Initiativen und mit Hilfe der Flurbereinigung seien in den letzten zwanzig Jahren in vielfältiger Weise effektive Einrichtungen zur Hochwassersicherung entstanden, ohne die die betreffenden Anlieger permanent gefährdet gewesen wären. Der genau dosierte Wasserabfluss sei inzwischen auch innerörtlich kein Problem mehr. Ähnliche Bilder wie zum Beispiel in Deggendorf habe es zu früheren Zeiten auch in Wilhelmsdorf gegeben, wo Stege gebaut und Menschen evakuiert werden mussten.
Dank und Respekt zollten die Gemeinderäte den vielen Helferinnen und Helfern in den betroffenen Hochwasserregionen. „Unser Dank gilt vor allem auch Julia Simon, die selbstlos und mit viel Engagement in Passau im Einsatz war“, so der Bürgermeister. Frau Simon ist nicht nur in Wilhelmsdorf aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch an ihrem Studienort Passau.
Beschlossen wurde die 2. Änderung des Bebauungsplanes II Wiesenstraße, wo es hauptsächlich um Grün- und Ausgleichsflächen ging. Bei einer geplanten Änderung des Bebauungsplanes Beethovenstraße im I. Abschnitt wollen sich die Gemeinderäte bei der Festsetzung von Wandhöhen erst dann festlegen, wenn ein exakter Geländeschnitt vorliegt. Die Feststellung der tatsächlichen Höhen wurde in Auftrag gegeben.
Die prekäre Parksituation im Ortskern, bedingt durch die baulichen Gegebenheiten, war erneut Thema für den Gemeinderat. Jetzt will man den Rathausbesuchern das Parken insofern erleichtern, als direkt vor dem Rathaus zwei Parkplätze tagsüber auf eine Parkzeit von 30 Minuten beschränkt werden sollen. Dauerparkern sei zuzumuten, einige Schritte zu laufen, „und nicht selten würden manche aus reiner Bequemlichkeit Parkmöglichkeiten auf eigenem Grundstück nicht nutzen“, so der Tenor im Gemeinderat.
Auf Empfehlung des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses hat der Gemeinderat die Jahresrechnungen von 2002 bis 2012 festgestellt und die Ergebnisse abschließend gebilligt. Der Ausschuss machte einige Verbesserungsvorschläge, hatte aber keine gravierenden Beanstandungen vorzubringen.
Werner Friedrich zeigte sich gegenüber dem Gemeinderat „sehr verwundert“ über die Art der Darstellung der Ergebnisse des Zensus hinsichtlich der Einwohnerentwicklung. „Die doch erheblichen Abweichungen sind vielleicht in Einzelfällen erklärbar, in der Summe auf Deutschland hochgerechnet aber nicht“. In Wilhelmsdorf sei eine Mehrung um 57 Einwohner ermittelt worden. Damit komme man auch in etwa auf den seitens der Gemeinde festgestellten Ist-Stand. „Das beweist einmal mehr, dass die in unserer Verwaltung geführten Daten zutreffend sind. Wir verfügen über ein fehlerfrei laufendes System mit geordneten Meldestrukturen“. Heute habe die Gemeinde 1.437 Einwohner und damit 65 mehr als im Mai 2011. Somit gehöre Wilhelmsdorf zu den Wachstumsgemeinden im Landkreis, „was die Richtigkeit der Gemeindepolitik erneut bestätigt“.
Kirchweih in Bräuersdorf
In der Zeit vom 5. Juli bis 8. Juli 2013 findet die Kirchweih im Ortsteil Bräuersdorf statt.
Kirchweihprogramm:
Donnerstag ab 11.00 Uhr Schlachtschüssel
Freitag bis Montag Kirchweihbetrieb
Samstag, Sonntag Unterhaltungsmusik
Montag Unterhaltungsmusik und Tanz mit Heiner und Markus.
Hierzu ergeht an die gesamte Bevölkerung herzliche Einladung.
Aktuelles aus dem Gemeinderat
Um einen mittel- und langfristig soliden Finanzplan zur Ertüchtigung der Kläranlage sicherzustellen, hat der Gemeinderat beschlossen, die Abwassergebühren anzupassen und die Investitionen verursachergerecht zu finanzieren. In diesem Sinne wird von einer Einmalzahlung Abstand genommen und dafür die Abwassergebühr mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 um 0,40 Euro erhöht.
Mit dann insgesamt 2,75 Euro pro Kubikmeter läge die Gemeinde Wilhelmsdorf dann etwa im Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden, erläuterte Erster Bürgermeister Werner Friedrich. Zur Finanzierung der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen mit zum Beispiel einem neuen Schmutzrechen, Einhausung und Belüftungsanlage wird ein KfW-Darlehen in Höhe von 200.000 Euro aufgenommen, „zu einem günstigen Zinssatz von 0,84 %“, so der Bürgermeister.
Die Mitglieder des Gemeinderates waren sich darin einig, sich auch künftig als Partner des Allgemeinen Sportvereins zu verstehen und den ASV mit jetzt wieder handlungsfähiger Führung weiterhin im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde unter die Arme zu greifen. „Einen Berg von Aufgaben einschließlich notwendiger Beitragsanpassung“ sieht Bürgermeister Friedrich vor sich, der kürzlich zum ASV-Vorsitzenden gewählt wurde.
Zur Errichtung einer Kinderkrippe im Wilhelmsdorfer Kindergarten beauftragte der Gemeinderat den Bürgermeister, eine bedarfsgerechte Planung in enger Abstimmung mit dem Diakonieverein der Kirchengemeinde als Träger in Auftrag zu geben. Gedacht wird beispielsweise an einen Anbau an den bereits seitens der Gemeinde errichteten Erweiterungstrakt. Auch wenn der angemeldete Bedarf noch relativ gering sei, wolle man der Gesetzeslage Rechnung tragen und die in 2014 auslaufende staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Zudem will die Gemeinde auf den erwarteten verstärkten Bedarf angesichts der positiven baulichen Entwicklung vorbereitet sein.
Für Diskussionsstoff sorgte der Bericht des Bürgermeisters über die Haushalte der Schulverbände von Grundschule und Mittelschule mit einem Gemeindeanteil von knapp 200.000 Euro. Während die Verwaltungsumlage bei der Grundschule mit 1.344 Euro pro Schüler noch im Durchschnitt läge, sei der Gemeindeanteil von 4.300 Euro je Schüler bei der Mittelschule „exorbitant hoch“, meinten Mitglieder des Gemeinderates. Der Bürgermeister begründete dies mit sinkenden Schülerzahlen und hohen Fixkosten wie Mieten und Unterhaltsaufwendungen.
Beim Bericht über den Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach – Wilhelmsdorf gab es dagegen keinen großen Beratungsbedarf. Bürgermeister Friedrich: „Die Umlage pro Einwohner ist mit 114 Euro stabil geblieben und sogar leicht gesunken“. Dieser Wert sei im Verhältnis zu den gebotenen Leistungen der Verwaltung angemessen, da sowohl in Hagenbüchach als auch in Wilhelmsdorf gleichwertige und überdurchschnittliche Bürgerbetreuungen geboten würden.
Wichtige Informationen zur Änderung der Altpapiersammlung
Die Abfallwirtschaft des Landkreises plant ab dem 1. Juli 2013 die Einführung einer eigenen kommunalen Altpapiersammlung.
Wissenswertes entnehmen Sie bitte der Informationsbroschüre.




