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Aktuelles2020-01-13T19:10:26+01:00

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1402.2015

Aktuelles aus dem Gemeinderat

14. Februar 2015|Kategorien: Gemeinderat, Wilhelmsdorf|

Das Gemeindebudget für 2015 ist unter Dach und Fach, einstimmig billigte der Gemeinderat anlässlich der Februarsitzung Verwaltungs- und Vermögenshaushalt mit einem Gesamtvolumen von knapp 5,4 Millionen Euro. Auf der Einnahmenseite sind die Anteile an der Einkommensteuer mit über 800.000 Euro der größte Brocken, bei den Ausgaben ist es die Kreisumlage mit deutlich mehr als einer halben Million.

Das zunächst hoch erscheinende Gesamtvolumen relativiert sich durch eine ganze Reihe gegenseitiger Verrechnungen, wie zum Beispiel die Zuführung aus dem Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt mit knapp 190.000 Euro. Bemerkenswert sind die hohen Ausgaben für den Nachwuchs: Vom Unterhalt und Neubau der Spielplätze über die Aufwendungen für die Grund- und Mittelschulen bis hin zu den Kindergärten summiert sich das auf mehr als 400.000 Euro.

Für Bürgermeister Werner Friedrich wurde erneut deutlich, dass es die Wachstumspolitik der letzten Jahre war, die zur Verdoppelung der Einkommensteueranteile im Verlauf der letzten beiden Amtsperioden führte. „Nur so ist es möglich, dass wir uns in der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf einen Bürgerservice leisten können, der vermutlich nicht bei vielen anderen Gemeinden vergleichbarer Größen zu finden ist“. Dennoch lägen die Verwaltungskosten mit etwa 105 Euro pro Bürger und Jahr unterhalb des Durchschnitts.

300.000 Euro sind für den Ausbau der Martin-Luther-Straße im Haushalt vorgesehen; ob damit im laufenden Jahr allerdings begonnen werden kann, ist nach Aussage des Bürgermeisters wegen der ungeklärten Anbindung an die Staatsstraße und den diesbezüglich schwierigen Verhandlungen mit dem Straßenbauamt noch unklar. Auf der Agenda stehen beispielsweise auch Verbesserungen im Umgriff des Feuerwehrhauses, Baumaßnahmen an der Kläranlage und für den weiteren Ausbau schneller Datenleitungen.

Vorteile sah Friedrich in der Zusammenarbeit im Rahmen der Kommunalen Allianz, wo es aktuell um Verbesserungen der Nahverkehrs gehe: „Bei diesem wichtigen Thema wissen wir die Gemeinden Hagenbüchach und Emskirchen ebenso auf unserer Seite, wie Landrat Helmut Weiß“.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung beschäftigte sich mit dem Ergebnis der Bedarfsfeststellungen für die Betreuung von Kindern bis zu zwölf Jahren. Bürgermeister Friedrich konnte berichten, dass in Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Träger des Kindergartens in den letzten Jahren ausreichend Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder und für Krippenkinder geschaffen wurden. Zudem sei die Mittagsbetreuung der Grundschüler in der Schule weiter ausgebaut worden, sogar in der Ferienzeit stünden Betreuungsplätze zur Verfügung.

Fazit des Bürgermeisters: „Insgesamt waren die Reaktionen auf eine Elternbefragung von grundsätzlicher Zufriedenheit mit den vorhandenen Einrichtungen geprägt. Und auf vorgetragene Wünsche werden wir bedarfsgerecht, flexibel und schnell reagieren“.

1102.2015

Aktuelles aus dem Gemeinderat

11. Februar 2015|Kategorien: Gemeinderat, Hagenbüchach|

Verkehrsberuhigung, Feuerwehr und Haushalt 2015 bestimmen die Februar-Sitzung

Ein umfangreiches Arbeitspaket hat sich der Gemeinderat für die Februar-Sitzung geschnürt. Dabei könnte eine Randnotiz die größten Auswirkungen auf Hagenbüchach haben – zumindest was das Ortsbild und die Kerwa betrifft.

Es war eine kurze, aber folgenschwere Information, über die der Bürgermeister berichtete. Die Buche in der Ortsmitte leidet unter Pilzbefall und soll in den nächsten Tagen begutachtet werden. Sofern die Standfestigkeit nicht mehr gesichert ist, müsste sie gefällt werden. Der altehrwürdige Baum prägt seit Jahrzehnten das Ortsbild und ist Mittelpunkt des Betzentanzes zur Kerwa.

Zuvor befasste sich der Rat aber erneut mit den Haushaltsverhandlungen. Zum einen wurde die Jahresrechnung 2014 festgestellt. Nachdem alle Buchungen durchgeführt und aufbereitet sind, kann der Rechnungsprüfungsausschuss nun den Vorjahreshaushalt prüfen. Dies betrifft auch die sogenannten über- und außerplanmäßigen Ausgaben, die der Gemeinderat aber grundsätzlich genehmigte.
Auch für den aktuellen Haushalt konnte der Gemeinderat die Beratungen abschließen. Allerdings waren in der Vorlage zwei Buchungsstellen vertauscht. Daher wurde der Kämmerer gebeten, die Haushaltsaufstellung noch einmal zu überprüfen. Bis dahin wurde der Beschluss über den Haushalt 2015 vertagt.

Die Gemeinde bleibt aber dennoch zahlungsfähig. Der Gemeinderat erhöhte den Kassenkredit auf 705.000 Euro. Bis zu dieser Summe darf die Gemeinde kurzfristig Kredite aufnehmen, um laufende Personalkosten begleichen und Rechnungen bezahlen zu können. „Es stehen aus dem vergangenen Jahr noch über 200.000 Euro an Fördergeldern aus, die zwar bewilligt, aber noch nicht bezahlt sind“, erklärte Bürgermeister Schneider die notwendige Erhöhung. „Wir müssen daher in Vorleistung gehen. Die Arbeiter, die beispielsweise den Anbau an den Kindergarten in kürzester Zeit gestemmt haben, wollen schließlich bezahlt werden.“

Am Tag vor der Sitzung fand die Verkehrsschau statt, bei der gemeinsam mit Landratsamt und Polizei Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße und in der Emskirchener Straße besprochen wurden. Da es sich um Kreisstraßen mit Durchgangsverkehr handelt, sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Ein generelles Geschwindigkeitslimit auf 30 km/h ist beispielsweise nicht erst zulässig. Auch könnten einige der vorgeschlagenen Maßnahmen, wie Fahrbahnschwellen und Zebrastreifen, zu einer Verschlechterung der Verkehrssicherheit führen.
Gebaut wird aber eine Verkehrsinsel an der Ortsausfahrt in Richtung Pirkach. Dadurch soll der Verkehr auf der langgezogenen Strecke ausgebremst werden. Diese Maßnahme wurde vom Gemeinderat schon bei der Planung des Baugebiets Hausäcker auf den Weg gebracht. Der Landkreis kann sich auch von Emskirchen kommend eine entsprechende Insel vorstellen und hat die Maßnahme in die mittelfristige Planung mit aufgenommen.
Grünes Licht gibt es auch für einen Verkehrsspiegel am Teichweg, damit die Hauptstraße besser eingesehen werden kann. An der Gaststätte sollen zudem Fahrbahnmarkierungen Parkplätze kennzeichnen.

Bürgermeister Schneider berichtete zudem von einem Treffen mit dem Elternbeirat der Kindertagesstätte, bei dem sich auch die Eltern für eine Personalverstärkung ausgesprochen haben. Dadurch sollen nicht nur längere Öffnungszeiten, sondern auch eine noch bessere Kinderbetreuung erreicht werden – gerade, wenn eine der Erzieherinnen krank wird. Die Eltern zeigten sich grundsätzlich auch bereit, sich im Rahmen einer moderaten Gebührenerhöhung an den dann steigenden Personalkosten zu beteiligen. Bei den Öffnungszeiten sollte eine Verlängerung von bisher 15.30 Uhr auf 16.30 oder 17 Uhr angestrebt werden. Diese Bitten werden nun im Gemeinderat besprochen und sollen bis zum Beginn des nächsten Kindergartenjahrs im September umgesetzt werden. Einem anderen Anliegen konnte der Bürgermeister sofort nachkommen: die Eltern baten, den Garten neu anzulegen und dabei auch Heckenrosen zu entfernen. Dieses Projekt war bereits vorgesehen – jedoch sollen vorher die letzten noch notwendigen Bauarbeiten am Krippen-Anbau abgeschlossen werden.

Der Gemeinderat bestätigte Tobias Weiskirchen als zweiten Kommandanten der FFW Hagenbüchach, nachdem er von der Hauptversammlung der Feuerwehr gewählt wurde. Das Gremium zeigte sich zudem grundsätzlich einverstanden, dass für die Wehr ein neuer hydraulischer Rettungssatz mit Spreizer und Rettungsschere beschafft wird. Im Frühsommer findet in Hannover eine Messe statt, bei der entsprechende Geräte begutachtet werden sollen. Die Kosten werden sich auf rund 18.000 Euro belaufen.

3001.2015

Sanierung des Bahnhofgebäudes in Hagenbüchach

30. Januar 2015|Kategorien: Allgemein, Hagenbüchach|

Vom Schandfleck zum neuen Zentrum
Bahnhofsgebäude in Hagenbüchach

Bahnhofsgebäude August 2005 048 (3)

Der Gemeinderat hat beschlossen, das fast 150 Jahre, vom Verfall bedrohte Bahnhofsgebäude zu sanieren. Dabei sollen im Erdgeschoss eine Bäckerei mit Cafe und in den Obergeschossen Gemeinschaftsräume entstehen. Die Baumaßnahme wird etwa 300.000 Euro kosten, etwas mehr als die Hälfte davon zahlt der Freistaat über das Programm „Dorferneuerung“

Hier können Sie den Stand der Bauarbeiten sehen:

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