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Aktuelles2020-01-13T19:10:26+01:00

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1805.2015

Aus dem Gemeinderat Mai 2015

18. Mai 2015|Kategorien: Gemeinderat, Wilhelmsdorf|

Mai 2015

Ob die notwendige Ertüchtigung öffentlicher Wasserleitungen und Kanaleinrichtungen künftig über Gebührenbescheide oder den Wasserpreis abgerechnet wird, wurde im Gemeinderat zwar ausführlich beraten aber noch nicht endgültig entschieden. Klar war den Gemeinderäten aber, dass die in den nächsten zehn Jahren vermutlich auflaufenden Kosten hierfür von mehr als einer Million Euro nicht aus den Gemeindehaushalten bezahlt werden können. Bürgermeister Werner Friedrich machte aber deutlich: „Auch wenn es eine Umlage über Gebührenbescheide geben sollte, werden sich die Kosten für die Hausbesitzer wohl in einer überschaubaren Größenordnung bewegen“.

Die Diskussion im Rat ging tendenziell eher in Richtung einer maßvollen Erhöhung des Wasserpreises, die endgültige Entscheidung soll aber erst in der Juni-Sitzung getroffen werden. Zuvor sind zur Entscheidungshilfe noch Fragen im Zusammenhang mit dem Erschließungsrecht abzuklären; zudem will der Gemeinderat sich noch darüber Gedanken machen, ob die neue Gebührenkalkulation auch Rücklagen für künftige Maßnahmen aufbauen soll.

Einig war man sich im Gemeinderat darüber, dass die aus den 50-iger Jahren stammende Leitung in der Blumenstraße ab Bergstraße mit einem Schwenk hinein in die Rosenstraße als Erstes und ohne zeitliche Verzögerung angepackt werden muss. Erste Kostenschätzungen hierfür lägen bei etwa 160.000 Euro. Schritt für Schritt sollen dann in den nächsten Jahren Wasserleitungen mit einer Gesamtlänge von etwa zwei Kilometern ausgetauscht werden.

Bürgermeister Friedrich brachte die in der Vergangenheit bereits getätigten hohen Ausgaben zur digitalen Kanalerfassung, zu Modernisierungen in der Kläranlage und an etlichen anderen Stellen in Erinnerung. „Wasser ist unser kostbarstes Gut, und das muss uns auch etwas wert sein“, so Friedrich. Unabhängig davon wies er darauf hin, dass die Hauseigentümer eine Verpflichtung zur regelmäßigen Überprüfung ihrer Hausanschlüsse hätten, was zum Beispiel mit so genannten „Befahrungen“ erfolgen könne.

Dass das gemeindliche Mitteilungsblatt seit Mai erst am Samstag und zusammen mit anderen Werbeschriften in die Haushalte kommt, war noch einmal Thema im Gemeinderat. Zur Deckung der Defizite trage die Gemeinde bereits mit einem nicht unerheblichen Anteil bei, dennoch würden die Webeeinnahmen aus den Anzeigen nicht ausreichen. Insofern müsse der Verlag auch die Verteilungskosten überdenken, und dabei hätten nach Ansicht von Bürgermeister Friedrich „auch die neuen Regelungen im Zusammenhang mit dem Mindestlohn und vor allem die damit verbundene Aufzeichnungspflicht erheblich beigetragen“.

2404.2015

Förderbescheid für Schnelles Internet erhalten

24. April 2015|Kategorien: Allgemein, Hagenbüchach|

Pressemitteilung

23. April 2015

 

Meilenstein für schnelles Internet in Hagenbüchach 20150423_10_hagenbuechach

Staatsminister Söder überreicht Bürgermeister Schneider Förderzusage

Als eine von zehn Gemeinden in Mittelfranken erhielt Hagenbüchach am 23. April eine Förderzusage für den Ausbau des schnellen Internets. Der Freistaat Bayern wird die Maßnahme mit rund 272.000 Euro unterstützen. Einen entsprechenden Bescheid überreichte Staatsminister Dr. Markus Söder bei einer Feierstunde im Nürnberger Heimatministerium an Bürgermeister David Schneider.
„Alle Haushalte in Hagenbüchach sollen über einen schnellen Internetzugang verfügen. Dieses Ziel hat für den Gemeinderat seit Jahren oberste Priorität“, erklärte Schneider. Bereits 2007 konnte mit einem Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 10.000 Euro ein Teil des Hauptorts mit DSL versorgt werden. Das Gremium war damit aber nicht zufrieden, denn einige Haushalte in Hagenbüchach, vor allem aber die Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen konnten kein schnelles Internet nutzen.
Es wurden daher verschiedene technische Möglichkeiten geprüft, die sich jedoch noch als zu störungsanfällig erwiesen. „Während wir vor einigen Jahren noch über Richtfunk gesprochen haben, sind nun Lösungen mit Glasfaserkabel möglich“, so der Bürgermeister. „Dadurch können Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s erreicht werden.“
Seit 2014 profitiert die Gemeinde nun von einem vereinfachten Förderverfahren der Staatsregierung. Zwischenzeitlich hat Hagenbüchach alle Planungsschritte durchlaufen. Ende März hat der Gemeinderat den Auftrag zum Ausbau vergeben. „Uns war das Thema so wichtig, dass wir uns nur zu diesem einen Tagesordnungspunkt zu einer Sondersitzung des Gemeinderats getroffen haben“, betonte Schneider. Das Engagement hat sich gelohnt: der Freistaat übernimmt rund 272.000 Euro der Ausbaukosten, das sind etwa 80 Prozent der erwarteten Gesamtkosten. Schneider: „Dann werden Bräuersdorf, Erlachsmühle, Oberfembach und Trübenbronn, sowie der Nordteil von Hagenbüchach mit dem Baugebiet Hausäcker mit schnellem Internet versorgt sein.

 

 

1604.2015

Aktuelles aus dem Gemeinderat April 2015

16. April 2015|Kategorien: Gemeinderat, Wilhelmsdorf|

April 2015

Mit der Schaffung von Voraussetzungen für ein „schnelles Internet“ geht es in Wilhelmsdorf jetzt zügig weiter. Allerdings muss in der Gemeinde wegen den dafür notwendigen Bauarbeiten in den kommenden Wochen mit Behinderungen im öffentlichen Verkehrsraum gerechnet werden. Nach Angaben von Erstem Bürgermeister Werner Friedrich wird sogar eine Baustellenampel notwendig. Es werden Leitungen für Glasfaserkabel verlegt und eine Reihe von DSL-Zugangsmultiplexer, wie die Verteilerkästen – oder auch „DSLAMS“ – genannt werden, installiert.

Damit soll der Kernort und über das „Poppengängle“ das Baugebiet Eichenweg II mit bis zu 50 Mbit/s versorgt werden. „Rein technisch ist dann auch eine spätere Erweiterung auf 100 Mbit/s möglich“, so Bürgermeister Friedrich anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung. Es sollen Versorgungslücken geschlossen und auch „problematische Bereiche“ wie zum Beispiel in den Ortsteilen mit wenigstens 30 Mbit/s erschlossen werden.

Seit dem Jahr 2009 bemüht sich die Gemeinde um eine zeitgemäße Breitbandversorgung für die Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch die ortsansässigen Betriebe. „Trotz erheblicher Zuschüsse seitens des Freistaates Bayern haben wir hierfür auch eigenes Geld in die Hand genommen, bislang etwa 80.000 Euro“, so Bürgermeister Friedrich bei seinem Rückblick: „Es bleibt bei unserem Ziel, möglichst umfassende Gemeindebereiche mit hochleistungsfähigen Netzen zu versorgen“.

Ohne Gegenstimmen erteilte der Gemeinderat das Einvernehmen für ein Neubauvorhaben am Föhrenweg. Die Befassung mit dem Bauplan für das Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage war wegen gewünschten Befreiungen von Festsetzungen im Bebauungsplan notwendig geworden. Dabei ging es vor allem um die Dachgestaltung und einen Kniestock.

Zur Kenntnis genommen und genehmigt hat der Gemeinderat die Ergebnisse der Jahresrechnung 2014 und die Aufstellung zu über- und außerplanmäßigen Ausgaben, Details wurden der örtlichen Rechnungsprüfung übertragen. Bei einigen Posten wurde festgestellt, dass die Haushaltsansätze schlicht zu niedrig waren. Andererseits habe es aber auch Mehreinnahmen und Minderausgaben gegeben, die in dieser Zusammenstellung nicht abgebildet sind.

Das diesjährige und „bei den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde und aus der Umgebung sehr beliebte“ Rotdornfest – so Werner Friedrich – wird heuer am 14. Juni wieder unter Federführung der Freiwilligen Feuerwehr ausgerichtet, die damit gleichzeitig ihr 140-jähriges Jubiläum feiern will. „Bei der ursprünglich als ‚Fest der Vereine‘ konzipierten Veranstaltung wird es immer schwieriger, verantwortliche Ausrichter zu finden, weil damit ja auch sehr viel Arbeit verbunden ist“. Deshalb freute sich der Bürgermeister über die Zusage der Radsportabteilung des ASV Wilhelmsdorf, im nächsten Jahr dafür verantwortlich zeichnen zu wollen.

 

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