Aus dem Gemeinderat September 2015
Im Hinblick auf die notwendige Sanierung der zum Teil 60 Jahre alten Wasserleitungen hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen die entstehenden Kosten über eine Gebührenerhöhung zu finanzieren und damit auf Anwohnerbeiträge zu verzichten. Bürgermeister Werner Friedrich war sich mit den Gemeinderäten einig: „Das ist insgesamt gerechter und vermeidet doch relativ hohe Einmalzahlungen der Anlieger“. Die damit zusammenhängenden Beschlüsse wie Aufnahme in den Nachtragshaushalt und Erlass einer entsprechenden Satzung fanden dann ebenfalls Zustimmung im Gremium.
Bereits früher hatte der Gemeinderat einen entsprechenden Grundsatzbeschluss gefasst, welcher jetzt konkretisiert wurde. Nachdem der Wasserpreis über viele Jahre hinweg stabil gewesen sei, erhöht sich dieser ab 1. Oktober um 25 Cent auf dann 2,12 Euro pro Kubikmeter. „Diese moderate Erhöhung ist auf der Grundlage eines bereits vereinbarten festen und niedrigen Zinssatzes auf die Dauer von dreißig Jahren kalkuliert“, so Friedrich. Insgesamt rechnet die Gemeinde mit einem Ausgabenvolumen von 500.000 Euro in den nächsten beiden Jahren, womit dann etwa die Hälfte aller Alt-Leitungen erneuert wäre.
Zustimmung fand auch das eingeleitete Ausschreibungsverfahren im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Mozartstraße bis hin zur Bergstraße, welcher in zwei Abschnitten erfolgen soll und mit Geldern aus der Städtebauförderung unterstützt wird.
Bürgermeister Friedrich berichtete dem Ratsgremium über die stattgefundene Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Straßen- und Gehwegbereiches in der Bergstraße und angrenzenden Straßen. Demnach hätten sich nahezu alle unmittelbar beteiligten Bürgerinnen und Bürger im proppenvollen Sitzungssaal eingefunden. Für Werner Friedrich ist „die Neugestaltung des Verkehrsraumes in der Bergstraße aufgrund der engen räumlichen Verhältnisse sehr anspruchsvoll“. Zu einem erfolgreichen Abschluss sei aber „die Kompromissbereitschaft der direkt betroffenen Anlieger notwendig“.
Die dramatisch steigende Ankunft von Kriegsflüchtlingen und Migranten werde nach Ansicht des Gemeindeoberhauptes „alle in Deutschland noch gewaltig fordern“. Auch wenn die Gemeinde aufgrund fehlender Mobilitätsbedingungen für die Aufnahme von Flüchtlingen ungeeignet sei, wurden die Bürgerinnen und Bürger bereits öffentlich dazu aufgefordert, geeigneten Wohnraum zu melden.
Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Werner Friedrich zu Ehren des plötzlich verstorbenen Friedrich Schönleben eine Gedenkminute eingelegt. Dabei würdigte er dessen Leistungen als Siebener über viele Jahrzehnte hinweg und sein Engagement in und für die Gemeinde.
Zugtaufe in Hagenbüchach
Am Samstag, 19. September 2015 feiert Hagenbüchach Zugtaufe eines Regionalzuges auf den Namen Hagenbüchach
sowie
Fahnenweihe der FFW Hagenbüchach und 120-Jahre FFW-Hagenbüchach
Ein Regionalzug wird auf Gleis 1 in Neustadt a. d. Aisch um 18.00 Uhr durch Staatsminister Joahim Herrmann auf den Namen „Hagenbüchach“ getauft.
Der Zug Hagenbüchach trifft um 18.54 Uhr am Bahnhof in Hagenbüchach ein.
Eine Blaskapelle empfängt den Zug zur Einfahrt in SEINEM HEIMATBAHNHOF.
Im Anschluss kann das schon fast renovierte Bahnhofsgebäude mit Cafe besichtigt werden.
Die Feierlichkeiten zur 120-Jahrfeier der FFW Hagenbüchach mit Weihe der neuen Fahne setzen sich um 19.30 Uhr am Bauhof, Teichweg, fort.
Festredner ist der Bayer. Innenminister Joachim Herrmann.
Es spielen die Feuerwehrkapelle Dürrnbuch und DJ Robin & Siggi.
Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt.
Herzliche Einladung zu beiden Veranstaltungen!
Kinotour der N-ERGIE in Hagenbüchach – Freilichtkino
Der Platz vor dem Rathaus in Hagenbüchach verwandelt sich am Samstag, 5. September 2015 in einen Freilicht-Kinosaal. Die N-ERGIE zeigt dort im Rahmen ihrerKinotour die Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“.
Kinotour der N-ERGIE in Hagenbüchach
N-ERGIE Kinotour 2015 Freilichtkino in Hagenbüchach Einnahmen kommen der Jugendarbeit zugute.





