Wilhelmsdorf. Im Gemeindegebiet gibt es jetzt zwei Defibrillatoren: Einer gehört zum Feuerwehrauto, und ein weiterer wurde jetzt an der Hugenottenhalle installiert. Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende der Familie Rohr-Eckenbrecht aus Emskirchen, die auch schon Emskirchen und Hagenbüchach mit solch Lebensrettungsgeräten ausgerüstet hat.

„Beim Rettungswesen wollen wir stets auf dem Stand der Technik sein“, so Erster Bürgermeister Werner Friedrich. So sei die Freiwillige Feuerwehr (FFW) zum Beispiel auch mit einer Wärmebildkamera und vielen anderen Geräten gut ausgerüstet und erhalte im Herbst ein neues Feuerwehrfahrzeug.

Vom richtigen Alarmieren beim Auffinden einer hilflosen Person über die Notrufnummer 112 bis hin zu Reanimationsmaßnahmen reichte die Einweisung in den neuen „Defi“ durch Harry Ittner von der Herstellerfirma und Ausbilder Wolfgang Bierwagen vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK). Das Gerät kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern beenden und so dem „plötzlichen Herztod“ vorbeugen. Wichtig sei, so die beiden Fachleute, „dass man sich traut, etwas zu unternehmen. Das Schlimmste ist, gar nichts zu tun“.

Rege Beteiligung vor allem seitens der Mitglieder der FFW und des Allgemeinen Sportvereins gab es bei den praktischen Übungen an Puppen. Bei vielen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern läge der Erste-Hilfe-Kurs Jahrzehnte zurück, so Zweiter Bürgermeister Peter Müller. Es sei angeraten, immer wieder einmal an einem der ganzjährig angebotenen Kurse des BRK teilzunehmen.

 

Fotos:

  • l. Bürgermeister Werner Friedrich, die Sponsoren Friedrich Eckenbrecht und Manuela Rohr-Eckenbrecht, Harry Ittner und Wolfgang Bierwagen.

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  • Sportlerinnen und Feuerwehrler bei praktischen Übungen.

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  • Wolfgang Bierwagen und Harry Ittner beim Vorführen von Reanimationsmaßnahmen.

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