Problemmüllsammlung
Frühjahrssammlung der Abfallwirtschaft des Landkreises
Von A wie Abbeizmittel bis Z wie Zeichentusche – die Abfallwirtschaft des Landkreises sammelt problematische Stoffe in haushaltsüblichen Mengen ein.
Am Mittwoch, den 03. März 2021 findet die Problemmüllsammlung in Hagenbüchach und Wilhelmsdorf statt.
Die Fachkräfte führen die Stoffe einer umweltgerechten Entsorgung oder Wiederaufbereitung zu. Die Abfallwirtschaft bittet, Flüssigkeiten nur in fest verschlossenen Behältern anzuliefern (maximal 30-Liter-Gebinde).
Außerdem wird auf die Maßnahmen im Rahmen der Pandemiebekämpfung verwiesen: Bei der Abgabe ist eine FFP2-Maske zu tragen und auf ausreichend Abstand zwischen Personen zu achten.
12:45-13:30 Uhr Feuerwehrhaus Gartenstraße 5, Wilhelmsdorf
14:15-15:00 Uhr Bauhof Teichweg 10, Hagenbüchach
Termin verpasst? Kein Problem: Die Energie- und Verwertungsanlage in Dettendorf nimmt ganzjährig Problemmüll an: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 13:30 bis 18:30 Uhr und Samstag von 08:30 bis 14:00 Uhr.
Kontakt: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Abfallwirtschaft, Konrad-Adenauer-Str.1, 91413 Neustadt a.d.Aisch, Tel. 09161/92-3440 bzw. 3435
https://www.kreis-nea.de/service-themen/abfall-natur-umwelt/abfallentsorgung/mobile-sammlungen.html
Vom Grundstückseigentümer zum Naturschützer
Jedes Bauvorhaben, welches einen erheblichen Eingriff in die Natur und Landschaft mit sich bringt, muss, sofern die negativen Auswirkungen nicht vermieden werden können, ausgeglichen, bzw. kompensiert werden. So werden aus ökologisch wenig wertvollen Flächen sinnvolle und nützliche Habitate für Flora und Fauna. Aus einer Mais-Monokultur wird beispielsweise eine Streuobstwiese mit einheimischen Krautpflanzen, aus einem Fichtenforst ein extensiv genutzter Mischwald mit Höhlenbäumen und Blühstreifen fördern die Diversität auf unseren landwirtschaftlichen Flächen. So wird ganz nebenbei auch das Landschaftsbild der Franken gefördert und erhalten.
Der Bedarf an solchen Ausgleichsflächen, um den Anforderung des Natur- und Landschaftsschutzes nach zu kommen, ist Seitens der Kommunen, Gemeinden und Städten groß und wächst zusehends. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden und dabei nicht nur auf kommunal begrenzte Ressourcen zurückgreifen zu können, wurde der Verein für interkommunales Kompensationsmanagement im Mittelfränkischen Becken (IKoMBe) gegründet.
Der Verein ist die erste Adresse, an die sich Grundstückseigentümer, Landwirte und Privatleute wenden können, wenn sie ungenutzte Flächen für den Naturschutz bereitstellen wollen und einen Beitrag zum Erhalt der heimischen Biodiversität leisten möchten. Ob verkaufen, verpachten oder das eröffnen eines lukrativen Ökokontos, die Möglichkeiten und Konzepte dafür sind vielfältig. Die neue Homepage des IKoMBe e.V. www.kompensationsmanagement.de gibt erste Antworten auf verschiedene Fragen, erklärt die Aufgabe und Struktur des Vereins und hält ein Kontaktformular für alle Interessierten bereit, die sich unverbindlich über Möglichkeiten informieren möchten oder Fragen rund um das Thema Kompensationsmanagement haben.
Direkte Ansprechpartner in der Gemeinde Wilhelmsdorf ist Rüdiger Probst, 1. Bürgermeister.
In der Gemeinde Hagenbüchach David Schneider, 1. Bürgermeister (2. Vorsitzender IKoMBe)
