Kommunale Allianz Aurach Zenn
Interkommunale Allianz „Von der Aurach bis zur Zenn“
Gestalten Sie die Zukunft Ihrer Region mit!
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Wir möchten Sie ganz herzlich zur Ideen- und Projektwerkstatt am 9. Juni 2010, um 19:00, in die „Brennereistuben“, Bergstraße 21 a, in Wilhelmsdorf einladen.
Die Gemeinden Markt Emskirchen, Markt Markt Erlbach, Markt Obernzenn, Neuhof a.d. Zenn, Hagenbüchach, Trautskirchen und Wilhelmsdorf haben sich auf Anregung des Amtes für Ländliche Entwicklung zu einer interkommunalen Allianz „Von der Aurach bis zur Zenn“ zusammengeschlossen. Als Basis für das gemeinsame Handeln der Allianz wird derzeit ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) durch das Büro SCHIRMER | ARCHITEKTEN & STADTPLANER aus Würzburg und das Büro WGF Landschaft aus Nürnberg erstellt. Das integrierte ländliche Entwicklungskonzept ist die Grundlage für die Förderung von Projekten und Maßnahmen z.B. durch die Dorferneuerung und Flurneuordnung. Nähere Informationen finden sie auf der Internetseite der kommunalen Allianz: www.aurachzenn.de.
Nachdem in der Auftaktveranstaltung im Februar 2010 die Stärken, Schwächen und Ziele gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet wurden, knüpft die Projektwerkstatt an diese Ergebnisse an. Aus den Anregungen hat das Büro Schirmer und das Büro WGF Landschaft in Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern ein gemeindeübergreifendes Entwicklungsleitbild erstellt sowie Ziele für die zukünftige Entwicklung für die Handlungsfelder Wohnen, Gewerbe, Energie, Landwirtschaft, Tourismus sowie Orts- und Landschaftsbild erarbeitet. Diese Ergebnisse werden Ihnen in einem kurzen Impulsreferat vorgestellt.
Im Anschluss daran möchten wir in einem moderierten Workshop gemeinsam mit Ihnen Projektideen und Maßnahmenvorschläge zu den verschiedenen Handlungsfeldern erarbeiten. Ziel ist es, in diesem kooperativen Verfahren frühzeitig die Weichen für die Entwicklung ihrer Region zu stellen.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Impulse.
Ihr Bürgermeister
David Schneider
Kommunale Allianz Aurach Zenn
Interkommunale Allianz „Von der Aurach bis zur Zenn“
Gestalten Sie die Zukunft Ihrer Region mit!
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Wir möchten Sie ganz herzlich zur Ideen- und Projektwerkstatt am 9. Juni 2010, um 19:00, in die „Brennereistuben“, Bergstraße 21 a, in Wilhelmsdorf einladen.
Die Gemeinden Markt Emskirchen, Markt Markt Erlbach, Markt Obernzenn, Neuhof a.d. Zenn, Hagenbüchach, Trautskirchen und Wilhelmsdorf haben sich auf Anregung des Amtes für Ländliche Entwicklung zu einer interkommunalen Allianz „Von der Aurach bis zur Zenn“ zusammengeschlossen. Als Basis für das gemeinsame Handeln der Allianz wird derzeit ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) durch das Büro SCHIRMER | ARCHITEKTEN & STADTPLANER aus Würzburg und das Büro WGF Landschaft aus Nürnberg erstellt. Das integrierte ländliche Entwicklungskonzept ist die Grundlage für die Förderung von Projekten und Maßnahmen z.B. durch die Dorferneuerung und Flurneuordnung. Nähere Informationen finden sie auf der Internetseite der kommunalen Allianz: www.aurachzenn.de.
Nachdem in der Auftaktveranstaltung im Februar 2010 die Stärken, Schwächen und Ziele gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet wurden, knüpft die Projektwerkstatt an diese Ergebnisse an. Aus den Anregungen hat das Büro Schirmer und das Büro WGF Landschaft in Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern ein gemeindeübergreifendes Entwicklungsleitbild erstellt sowie Ziele für die zukünftige Entwicklung für die Handlungsfelder Wohnen, Gewerbe, Energie, Landwirtschaft, Tourismus sowie Orts- und Landschaftsbild erarbeitet. Diese Ergebnisse werden Ihnen in einem kurzen Impulsreferat vorgestellt.
Im Anschluss daran möchten wir in einem moderierten Workshop gemeinsam mit Ihnen Projektideen und Maßnahmenvorschläge zu den verschiedenen Handlungsfeldern erarbeiten. Ziel ist es, in diesem kooperativen Verfahren frühzeitig die Weichen für die Entwicklung ihrer Region zu stellen.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Impulse.
Ihr Bürgermeister
Werner Friedrich
Aktuelles aus dem Gemeinderat
Wilhelmsdorf. Im Bemühen um aktives Mitwirken an der Erschließung erneuerbarer Energien ist die Gemeinde Wilhelmsdorf inzwischen einen Schritt weiter. Nach erfolgten Voruntersuchungen kann nord-westlich des Ortsteiles Oberalbach eine etwa acht Hektar große Fläche für die Errichtung von zwei Windkraftanlagen in Betracht gezogen werden.
Eigentlich war in Wilhelmsdorf in Sachen erneuerbare Energien mehr geplant gewesen, weil nach den Worten von 1. Bürgermeister Werner Friedrich „jeder, auch die Gemeinde, dazu aufgerufen ist, einen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Natur zu leisten“. So war neben der Nutzung von Windkraft ursprünglich auch die Errichtung einer Freiflächen-Fotovoltaikanlage im Gewerbegebiet vorgesehen.
Wegen zu vieler Unwägbarkeiten und enormem Zeitdruck hat sich das ursprünglich von privater Seite und später in gemeindlicher Obhut geplante Projekt aber letztlich auch wegen der nicht endgültig gesicherten Ertragslage bei sehr hohen Vorleistungen als „leider nicht realisierbar“ herausgestellt. Wegen der geänderten staatlichen Förderung im Zusammenhang mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hätte die Anlage spätestens am 30. Juni zum Einspeisen bereit sein müssen, was angesichts der dafür notwendigen Vorarbeiten als nicht mehr machbar erschien. Aber auch die Sicherung der Investitionssumme von immerhin 1,8 Millionen Euro erschien der Gemeinde letztlich zu riskant.
Gerade deshalb will man in Wilhelmsdorf jetzt die Windkraft als „eine saubere und unendlich erneuerbare Energie“ forcieren. Nach internen Vorbereitungen und einer Fülle von Gesprächen mit den Grundeigentümern und möglichen Betreibern sowie mit Voruntersuchungen wegen notwendiger Zufahrten, konnte inzwischen Planungsreife hergestellt werden.
Für Bau und Betrieb der beiden Windräder mit einer Gesamtleistung von etwa fünf Megawatt soll – wie bereits andernorts und in der Nachbargemeinde Hagenbüchach erfolgreich erprobt – eine Bürgergesellschaft gegründet werden. Das Investitionsvolumen beträgt etwa sieben Millionen Euro, wovon rund 40 Prozent als Eigenkapital gezeichnet werden könnten. Eine erste Informationsveranstaltung dazu ist für 10. Juni geplant (20 Uhr in den Brennerei-Stuben), wo Markus Dornauer das Projekt vorstellen wird.
Ortsplaner Thomas Rosemann hatte sich inzwischen um die baurechtlichen Vorbereitungen gekümmert und stellte die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes vor. Wenngleich es sich um ein so genanntes „privilegiertes Vorhaben“ handelt, sind landespflegerische Begleitpläne sowie Wind- und Artenschutzgutachten erforderlich. Die Planung nehme Rücksicht auf die erforderlichen Abstandsflächen und sonstigen Vorgaben, die öffentliche Auslegung, wo Bedenken und Anregungen vorgebracht werden können, wird vorbereitet.
Schon seit Monaten hatte Bürgermeister Werner Friedrich Gespräche mit den Grundeigentümern geführt und die Gemeinderäte jeweils über den Sachstand informiert. Dass er die geplante Errichtung von Windkrafträdern erst jetzt in einer öffentlichen Sitzung behandelt, begründete er mit den gesetzlichen Vorgaben, die einen erheblichen Schutz der Rechte einzelner Beteiligter vorsähen. Friedrich: „Für mich hat der Persönlichkeitsschutz einen hohen Stellenwert und ich werde auch künftig so handeln, auch wenn einzelne Bürger alles gerne schon im Vorfeld breitgetreten hätten“.
Da sich ein Bürger über zu viele nicht-öffentliche Sitzungen beklagt hatte, stellte Bürgermeister Friedrich fest: „Sieben von zehn Sitzungen im letzten Jahr waren mit einem öffentlichen Teil versehen und 136 von 180 Tagesordnungspunkten sind öffentlich behandelt worden“. Vieles könne eben erst nach Klärung persönlicher Betroffenheiten öffentlich gemacht werden. Gerade in einer kleinen Gemeinde, wo jeder jeden kennt, müsse der Bürger „Vertrauen in die Vertraulichkeit“ bei unreifen Projekten und persönlicher Beteiligung haben können.
Keine Einwände hatten die Gemeinderäte zum Bebauungsplan „Sondergebiet Einkaufen“ in Emskirchen und zu einem geplanten Balkonanbau mit Teilüberdachung in der Wilhelmsdorfer Zirkelgasse. Zugestimmt wurde ferner einem Bauvorhaben am Eichenweg, womit eine Baulücke geschlossen werde.
Auf Unverständnis stieß hingegen der Antrag der Stadt Neustadt auf Zuwendung wegen der Anschaffung einer neuen Feuerwehr-Drehleiter. Dies wurde einstimmig abgelehnt, weil die Kreisstadt aus ihrer Zentralfunktion bereits überproportional Vorteile ziehen würde und deswegen „selbst in der Pflicht“ sei. Außerdem habe die Gemeinde schon für zwei eigene Feuerwehren zu sorgen; sie tue dies mit großen Anstrengungen und sei sich ihrer auch diesbezüglichen Verantwortung durchaus bewusst. Allgemein wurde beklagt, dass es offensichtlich zunehmend in Mode komme, zur Finanzierung eigener Anschaffungen andere heranziehen zu wollen.
Aktuelles aus der Gemeinde

Sportgaststätte SV Hagenbüchach ab 1. April 2010 zu verpachten.
Bewerbung an Herrn Robert Rösch, In der Reit 6, 91448 Emskirchen.
Aktuelles aus dem Gemeinderat
„Das kranke System der kommunalen Finanzierung muss dringend auf neue Füße gestellt werden“, so 1. Bürgermeister Werner Friedrich bei der Verabschiedung des Gemeindehaushalts: „Eine besonders in Krisenzeiten unberechenbare Gewerbesteuer, verbunden mit Lastenverteilung von oben nach unten, beispielsweise durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, und Einnahmeverlusten bei gleichzeitigen Ausgabensteigerungen sind keine kalkulierbare Basis für die Zukunft“.
Es sei zwar richtig, die Bürger zu entlasten, um Investitionen anzuschieben. „Aber dass zwanzig Prozent davon die Gemeinden zu schultern haben, hat mit dem Konnexitätsprinzip, wonach der anschafft auch zahlen muss, nichts zu tun“. Die bundesweit eingesetzte ‚Kommission zur Zukunft der Gemeindefinanzen’ möge sich nach Aussage von Werner Friedrich nicht nur um die Sicherung kommunaler Steuereinnahmen kümmern, sondern auch um das Missverhältnis zwischen Einnahmen und zunehmenden kommunalen Aufgaben und damit Ausgaben.
In Wilhelmsdorf kämen heuer Mehrbelastungen von 266.000 Euro zustande, die sich aus der Kombination von sinkenden Einnahmen und gestiegenen Ausgaben errechnen. „Das ist ein für unsere Gemeindegröße gewaltiger Brocken“, meinte der Rathauschef. Wegen der in 2008 gestiegenen Finanzkraft der Gemeinde sei mit einer höheren Kreisumlage von etwa 83.000 Euro und niedrigeren Schlüsselzuweisungen von rund 73.000 Euro allerdings zu rechnen gewesen.
Dass dennoch der Haushalt für das laufende Jahr ausgeglichen werden konnte, sei der vorausschauenden Politik der letzten Jahre zu verdanken. Friedrich: „Was in 2011 passiert, wissen wir aber alle nicht. Wir wissen nur, dass der Bezirk bereits eine drastische Umlagenerhöhung angekündigt hat, was uns über die Kreisumlage erneut und zusätzlich treffen wird“. Hinzu komme der Gemeindeanteil an der Schulturnhalle in Emskirchen und die Belastungen durch die enormen Kostensteigerungen beim Neustädter Schulzentrum sowie die Defizite bei den Krankenhäusern. Nicht zuletzt auch wegen „auf Landkreisebene hausgemachter Engpässe“ bat der Bürgermeister vorsorglich um Verständnis dafür, dass die Gemeinde auf absehbare Zeit als regionaler Investitionsmotor ausfallen werde.
Noch „glimpflich davonkommen“ werde Wilhelmsdorf in 2010, was mit der „ordentlichen“ Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 77.000 Euro zum Ausdruck komme. Mit einem knapp 1,7 Millionen umfassenden Verwaltungshaushalt und rund 750.000 Euro im Vermögenshaushalt sei ein ausgeglichenes und seriöses Gesamtwerk gelungen, welches nach eingehender Diskussion von den Gemeinderäten auch ohne Gegenstimmen gebilligt wurde.
Mit einem seit Jahrzehnten stabilen Gewerbesteuersatz von 360 v.H. werde dabei deutlich, dass die Gemeinde ihren Beitrag zum Erhalt und zur Schaffung von Arbeitsplätzen leiste. Bürgermeister Friedrich rechnet trotz allgemeiner Unwägbarkeiten durch die anhaltende weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise mit relativ stabilen Gewerbesteuereinnahmen von etwa 300.000 Euro, was er auf die vielfältigen Strukturen ohne besondere einzelne Abhängigkeiten in Wilhelmsdorf zurückführte.
Gut eine halbe Million erwartet die Gemeinde aus der Einkommensteuer und rund 124.000 Euro aus der Grundsteuer. Der größte Ausgabeposten ist die Kreisumlage; mit über 440.000 Euro umfasst sie mehr als 26 Prozent des Haushalts. Die Personalkosten betragen weniger als 20 Prozent und schlagen mit 329.000 Euro zu Buche, was unter dem Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt.
„Neben den anfallenden Kosten für den Umbau des Spielplatzes am kirchlichen Kindergarten wird in 2010 die Breitbandverkabelung die einzige größere Investition in Wilhelmsdorf sein“ meinte Werner Friedrich. „Als wesentliche Zukunftsfaktoren sind diese Ausgaben aber unverzichtbar“. Zins- und Tilgungsleistungen könnten planmäßig erfolgen, und die Gemeinderäte waren sich darin einig, dass bei eventuellen Spielräumen Investitionen im Bereich der Kläranlage und am Friedhof vorrangig wären.
Nicht abzuwenden werden aber wohl auch Ausgaben für die Reparatur von Gemeindestraßen sein, die unter der aktuellen Wetterlage – wie bei allen Gemeinden – stark gelitten hätten. Bürgermeister Werner Friedrich nahm dies zum Anlass, an das Team des Gemeindebauhofs mit Werner Hubl an der Spitze die zahlreich eingehenden Komplimente für den „ausgezeichneten und beispielhaften Winterdienst“ weiterzugeben. „Unsere Mitarbeiter sind an manchen Tagen mehr als zwölf Stunden unterwegs“.
Für Bürgermeister Friedrich ist angesichts der zahlreichen Bergstrecken „ein effizienter Winterdienst unerlässlich“. In Wilhelmsdorf gebe es deshalb eine vorausschauende Disposition von Streusalz mit einer insgesamt 56 Tonnen fassenden Lagerlogistik und Notreserven. Ein ausgeklügeltes System für den Personaleinsatz ermögliche schnelle und sachgerechte Ergebnisse und bewährt habe sich in diesem Zusammenhang die Konzentration des Bauhofs in einer Halle in der Ebersbacher Straße: „Wir sind auch im Winter gut aufgestellt“.

