Laden...
Aktuelles2020-01-13T19:10:26+01:00

Hier finden Sie Aktuelles & Neuigkeiten aus den Gemeinden.

Sie können auch nur Beiträge der jeweiligen Gemeinde anzeigen:

2205.2011

Zensus 2011 – Wissen was morgen zählt

22. Mai 2011|Kategorien: Allgemein|

Europaweite Volkszählung

Am 9. Mai 2011 findet nach fast genau 24 Jahren wieder ein Zensus statt, damals noch Volkszählung ge-nannt. Deutschland beteiligt sich damit an einer europaweiten Volkszählungsrunde, die für die Jahre 2010/2011 gesetzlich vorgeschrieben ist. Im Rahmen des Zensus werden Einwohnerzahlen und andere Grunddaten der Bevölkerung erhoben, um sowohl dem Bund, den Ländern und den Gemeinden als auch der Wirtschaft statistische Planungsgrundlagen an die Hand geben zu können. Zensusdaten haben vielfältige Auswirkungen sowohl auf das demokratische Staatswesen als auch den persönlichen Alltag der Menschen, z.B. beim Länderfinanzausgleich, bei der Einteilung von Wahlkreisen und bei Volksbegehren aber auch bei der kommunalen Planung von Kindergärten, Schülerbeförderung und Seniorenheimen.
Beim Zensus 2011 wird ein Großteil der benötigten Daten aus Verwaltungsregistern, wie z.B. dem Meldere-gister, erhoben. Aus Gründen der Qualitätssicherung und zur Ermittlung zusätzlicher Zensusmerkmale, wie der Bildung oder der zur Verfügung stehenden Wohnfläche, ist es dennoch erforderlich, direkte Befragungen bei rund einem Drittel der Bevölkerung durchzuführen. Die drei wichtigsten Befragungen des Zensus sind dabei zum einen die Gebäude- und Wohnungszählung, bei der alle Eigentümer und Verwalter von Wohnimmobilien per Post einen Fragebogen vom Statistischen Landesamt erhalten. Zweitens die Haushaltsstichprobe, bei der nach einem statistischen Zufallsverfahren ausgewählte Haushalte – 10% der Bevölkerung – persönlich durch einen Interviewer befragt werden. Und die Erhebung in sogenannten Sonderbereichen, bei denen abhängig von der jeweiligen Bereichsart (sensibel oder nicht sensibel) entweder alle Bewohner oder die Leiter der Einrichtungen um Auskunft gebeten werden. Für alle Befragungen des Zensus hat der Gesetzgeber eine Auskunftspflicht festgelegt (§ 18 Zensusgesetz 2011 ZensG 2011).
Beim Zensus 2011 können die Bürger sicher sein, dass die gewonnenen Informationen ausschließlich für statistische Zwecke verwendet werden und nicht in die öffentliche Verwaltung, wie die Einwohnermeldeämter, zurückfließen werden. Außerdem werden alle persönlichen Angaben, wie der Name oder die Adresse, zum frühestmöglichen Zeitpunkt, d.h. nach der Aufbereitung der Daten, gelöscht. Der Schutz der erhobenen Da-ten hat in der amtlichen Statistik eine hohe Priorität und unterliegt strikten rechtlichen Rahmenbedingungen. Deshalb sind alle Mitarbeiter beim Zensus auch schriftlich zur Verschwiegenheit verpflichtet worden.
18 Monate nach dem Stichtag, also am 9. November 2012, werden die ersten Zensusergebnisse veröffent-licht. Ab diesem Zeitpunkt gibt es wieder aktuelle und verlässliche Zahlen darüber, wie viele Menschen in Bayern leben und wie die Wohnsituation vor Ort aussieht. Am 9. Mai 2013 werden dann auch Zahlen über Haushalte, deren Struktur sowie weitere interessante Informationen über Bayerns Kreise, Städte und Ge-meinden jedermann zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum Zensus 2011, seinem Zweck, seine Rechtsgrundlagen sowie Musterfragebogen finden Sie im Internet unter www.statistik.bayern.de/zensus.

404.2011

Breitband (DSL) in Wilhelmsdorf

4. April 2011|Kategorien: Leben in Wilhelmsdorf, Wilhelmsdorf|


Mit Schreiben vom 31. März 2011 teilt die Deutsche Telekom mit, dass die Arbeiten zum Breitbandausbau in der Gemeinde Wilhelmsdorf zum 28. Februar 2011 abgeschlossen wurden. Die vertraglich vereinbarten Leistungen wurden vollständig erbracht, so die Deutsche Telekom.
Lt. Telekom waren zum Zeitpunkt des Angebotes der Telekom vom 16. 09. 2009 im Ausbaugebiet 154 DSL-Anschlüsse in Reichweite (Download) zwischen 1 – 3 Mbit/s der Deutschen Telekom AG geschaltet. Nach der Erledigung der Baumaßnahme zur Breitband-Versorgung in der Gemeinde Wilhelmsdorf können insgesamt 547 Anschlüsse bereit gestellt werden. Von diesen Anschlüssen können 94 % mit bis zu 16 Mbit/s, 97,6 % mit bis zu 2 Mbit/s bzw. 6 Mbit/s versorgt werden.
Die breitbandigen Anschlüsse können bei der Deutschen Telekom gebucht werden. Telekom bietet auch anderen Anbietern einen diskriminierungsfreien Zugang zum Netz, so dass die Bürger auch bei anderen Netzbetreibern, sofern diese die technischen Voraussetzungen hierfür erfüllen, bestellen können.
Etwaige Restarbeiten sind bereits beauftragt und werden so bald wie möglich erledigt.
Die Anschlüsse werden nicht automatisch auf die neue Technik umgestellt, die Umstellung der Bandbreite erfordert einen Auftrag beim Anbieter. Ggf. wird ein neuer Splitter bei der Beauftragung zugesandt. In den meisten Fällen ist der bisher genutzte Router nicht für die neue Technik geeignet.
Für die Umstellung des jetzigen Netzanschlusses können sich die Kunden an die kostenlose Servicenummer 0800 330 1000 bei der Telekom oder an den jeweiligen Anbieter wenden.
Wir freuen uns, so Bürgermeister Werner Friedrich, dass unsere Bemühungen, die wir seit 2008 betreiben, zu einem guten Abschluss gekommen sind. Wenngleich es schon Monate gedauert hat, bis sich überhaupt ein ANBIETER für Wilhelmsdorf interessierte, obwohl die Daten in das Portal der Breitband Initiative Bayern und der Industrie und Handelskammer in Bayern eingepflegt waren.
Wir stehen unseren Bürgern und unseren Gewerbetreibenden gegenüber in der Pflicht und können nun ein gutes Ergebnis nachweisen.
Die Gesamtmaßnahme kostete 198.000 €uro. Am Ende der Finanzierung verbleiben als Kostenanteil bei der Gemeinde 80.000 €uro. Auf das staatliche Förderprogramm „WIR BAUEN ZUKUNFT“, dem „Konjunkturpaket II“ entfallen 100.000 €uro als Maximalförderung. Die Restkosten werden von der Telekom getragen.

303.2011

Aktuelles aus dem Gemeinderat

3. März 2011|Kategorien: Allgemein|

Zu Beginn der Sitzung wurde für die Siebenerei Bräuersdorf als neuer Siebener Kollege Walter Neubauer zum Feldgeschworenen vereidigt.
Wilhelm Schuh hat nach reiflicher Überlegung aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt.

Die Bestückung von gemeindlichen Dächern mit Photovoltaik wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. „Im Haushalt haben wir bereits einen entsprechenden Posten eingestellt“, so Bürgermeister David Schneider, „jetzt sollten wir eine Entscheidung treffen. Die Dächer des Rathauses und des Feuerwehrhauses bieten sich durch ihre günstige Lage geradezu dafür an.“ Im Gemeinderat herrschte die Meinung „wenn überhaupt – dann jetzt“, da die Fördermittel in wenigen Wochen reduziert werden.
Der Gemeinderat stimmte daher einstimmig zu. Die KW-Leistung der Anlagen für beide Dächer beträgt ca. 40 kWh.

Ebenso einstimmig wurde die Anschaffung eines Salzsilos für den Winterdienst beschlossen. Bislang lagerte die Gemeinde ihr Streusalz in Sack-Ware. Durch das Silo wird die Arbeit der Gemeindebauhofmitarbeiter erheblich erleichtert, da die Befüllung der Streufahrzeuge nicht mehr mühsam per hand erfolgen muss. Zum Anderen ist der Einkauf von losem Salz wesentlich günstiger als Sack-Ware.

Die Lagerflächen im Außenbereich des Bauhofes wird in der zweiten Jahreshälfte mit einer Überdachung versehen, so ist das Material wie Steine, Paletten etc. den Witterungsverhältnissen nicht so ausgesetzt.

Da bei der letzten Gemeinderatssitzung unklar war,was die Errichtung des Minispielfeldes und die Umgestaltung des gesamten Umfeldes für Kosten verursachte, stellte Schneider klar, dass für die komplette Maßnahme bisher insgesamt 96.843,12 € ausgegeben wurden.

Dieser Posten setzt sich zusammen aus: 78.881,15 € für Kunstrasen und Umrandung des Minispielfeldes. Hierzu wird der Zuschuss des Bayerischen Landessportverbandes in Höhe von 24.900 € erwartet, sowie eine bereits feste Spendenzusage in Höhe von 5.000 €, so dass sich diese Kosten auf ca. 48.000 € belaufen. Diese Spende wird sicherlich nicht einsam bleiben, so Schneider, bei der Einweihung wird sich sicherlich noch das eine oder andere „Scherflein“ sammeln lassen.

Die Nebenkosten für die Außenanlage setzen sich zusammen aus 4.000 € für Randsteine, L-Steine und Terralastiksteine für Beachvolleyball-Feld,
6.960 € für Elektroarbeiten einschließlich Beleuchtung, was die Flutlichtanlage fürs Minispielfeld, für das Bachvolleyballfeld und für den Feuerwehrvorplatz einschließt.

Für die Fundamente für Minispielfeld und Beachvolleyball wurden 3.989 € für Beton ausgegeben und 2.864 € für Mineralbeton und Schotter.
Die Außenanlage wurde so angeordnet, dass ein möglicher Anbau des Feuerwehrhauses offen gehalten bleibt.

Die Kreisumlage im Jahr 2011 beträgt nun entgültig 467.358,67 €. „Wir sind ein Teil des Landkreises und werden unseren Beitrag leisten“, so Schneider.

2802.2011

Helfen Sie Maria und anderen!

28. Februar 2011|Kategorien: Allgemein|

Helfen Sie Maria und anderen!
Schirmherr: Landrat Warter Schneider

Lassen Sie sich typisieren.

Wann:
Sonntag, 27. März 2011
11:00 – 16:00 Uhr
Wo:
Markgrafenhalle Neustadt/Aisch
Comeniusstr. 1, 91413 Neustadt/Aisch
(Parkplatze an der Markgrafenhalle und am Landratsamt)

Weitere Informationen:
Gemeinsam gegen Leukämie

1702.2011

Aktuelles aus dem Gemeinderat

17. Februar 2011|Kategorien: Gemeinderat, Wilhelmsdorf|

„Wir werden auch in 2011 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können“, meinte Bürgermeister Werner Friedrich bei der Vorlage der Jahresrechnung für 2010. Beim Vergleich mit den Vorjahren werde klar: „Wir haben wie andere Gemeinden kein Einnahmen– sondern ein Ausgabenproblem“.

Zwar seien im letzten Jahr auch die Einnahmen im Vergleich zu 2009 leicht zurückgegangen, aber die Ausgaben lägen deutlich darüber, wobei das Meiste von der Gemeinde nicht zu beeinflussen sei: „Unser Handlungsspielraum umfasst lediglich zwanzig Prozent“. Insgesamt werde deutlich, dass ohne Wohnbebauung und damit dem Zuzug neuer Mitbürgerinnen und Mitbürger der Einkommensteueranteil als die wesentliche Säule der Gemeindeeinnahmen deutlich gesunken wäre.

Bei der erfolgten Genehmigung der über- und außerplanmäßigen Ausgaben in 2010 ging es insbesondere um Mehrkosten für die Klärschlammentsorgung, die Abrechnung der Gewerbesteuerumlage und Ausgaben für den neuen Personalausweis. Nach Angaben des Bürgermeisters stehen den Mehrausgaben rein rechnerisch etwa ebenso viele Mehreinnahmen bzw. geringere Ausgaben in anderen Bereichen gegenüber, so dass sich der Verwaltungshaushalt wie der Vermögenshaushalt letztlich wieder ausgleicht.

Die Prüfung der Rechnungslegung übertrug der Gemeinderat dem örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss, der Haushalt für 2011 soll in der nächsten Sitzung konkret beraten werden.

Die wohl letzte Hürde nahm der Gemeinderat mit der Genehmigung der dritten Änderung des Flächennutzungsplanes zur Darstellung einer Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen. Sehr verwundert zeigte sich dabei Bürgermeister Friedrich über das Verhalten der Nachbargemeinde Oberreichenbach, wo inzwischen „vermutlich wegen des Drucks einiger weniger Bürger“ erheblich Gegenwind erzeugt werde. Dort werde jetzt auf ein Leitbild der Gemeinde Oberreichenbach mit dort dargestelltem Naherholungsbiet verwiesen, welches allerdings weit über die eigenen Flächen hinausreiche. Werner Friedrich: „Dazu gibt es keinerlei Rechtsgrundlage. Demgegenüber erfüllt die Gemeinde Wilhelmsdorf alle gesetzlichen Auflagen“.

Gemeinderäte stellten heraus, es sich wirklich nicht leicht gemacht zu haben und gegenteilige Meinungen respektiert würden. Gleiches erwarte man jetzt aber auch von den Gegnern des Windkraftprojekts, mit deren Argumenten die Gemeinde sich lange und ausführlich auseinandergesetzt habe. Und auch die Genehmigungsbehörden hätten allesamt deutlich gemacht, dass die Gemeinde umfassend und sachgemäß abgewogen und die rechtlichen Anforderungen erfüllt hat. Bürgermeister Friedrich: „Der abschließenden Genehmigung sollte jetzt nichts mehr im Weg stehen und die Gemeinde Wilhelmsdorf kann damit ihren eigenen Beitrag zu mehr Strom aus erneuerbaren Energien leisten, wie es ja immer wieder gefordert wird“.

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen den Abriss eines Zweifamiliengebäudes im Kernort, wo später ein Neubau errichtet werden soll. In Aussicht gestellt wurde auch die Zustimmung zum Bau eines zweigeschossigen Wohnhauses mit Pultdach in der Orffstraße im Neubaugebiet Beethovenstraße. Voraussetzung sei aber, dass die festgesetzten Wandhöhen nicht überschritten werden. Bürgermeister Friedrich stellte in der Gemeinde eine „insgesamt doch recht konstante Bautätigkeit“ fest. Über diese und vieles andere werde er in einer für 22. März in Wilhelmsdorf vorgesehenen Bürgerversammlung berichten.

Nach oben